Geschichte

Die LECHLER STIFTUNG geht zurück auf eine Vereinbarung des damals 26 Jahre alten Paul Lechler, die dieser zu Weihnachten 1875 mit seinem Vater Christian geschlossen hat. Diese Vereinbarung hatte zum Inhalt, dass künftig der zehnte Teil des Geschäftsnutzens der gemeinsamen Lack- und Firnisfabrik „Chr. Lechler und Sohn“ an Arme und Bedürftige jeder Art gegeben werden soll. Auch nach dem Verkauf des väterlichen Unternehmens und Gründung des Handelshauses Paul Lechler wurde der „biblische Zehnte“ über ein Wohltätigkeitskonto abgeführt.

Als Dr. h.c. Paul Lechler 1925 verstarb, verpflichtete er in einem Testament seine Erben, die vorgenannte Vereinbarung auch nach seinem Tod einzuhalten. Sein Sohn Dr. h.c. Paul Lechler jun. blieb dieser Familientradition ebenso treu wie später sein Enkel Klaus Lechler und bis heute sein Urenkel Walter H. Lechler, die beide noch einen großen Schritt weitergingen: Sie vermachten ihre an den Lechler Unternehmen ElringKlinger AG mit Sitz in Dettingen/Erms und Lechler GmbH mit Sitz in Metzingen gehaltenen signifikanten Beteiligungen der damaligen Paul Lechler Stiftung, die sich im Laufe der Zeit aus dem ursprünglichen Wohltätigkeitskonto entwickelt hatte.

Die Paul Lechler Stiftung ist im Jahre 2014 in der LECHLER STIFTUNG, einer gemeinnützigen Stiftung des bürgerlichen Rechts, aufgegangen. Der Sitz der Stiftung befindet sich in der Landeshauptstadt Stuttgart, Pfarrstraße 1